Über mich
Taruna N. Reupsch
Warum ich meine Arbeit liebe:
Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen in Zeiten von Veränderung, Belastung und persönlicher Neuorientierung.
Was mich dabei bis heute berührt, ist der Moment, in dem ein Mensch aufhört, gegen sich selbst zu kämpfen. Wenn etwas, das lange festgehalten, kontrolliert oder nicht verstanden wurde, plötzlich gesehen wird und sich lösen darf.
Meine Arbeit ist geprägt von Klarheit, Präsenz und einer tiefen Wahrnehmung für den Menschen, der mir gegenübersitzt.
Nicht die Methode steht dabei im Mittelpunkt. Entscheidend ist, was sich im gegenwärtigen Moment zeigt und was tatsächlich hinter einem Problem oder einer Belastung wirksam ist.
Denn häufig reagieren wir nicht allein auf das, was gerade geschieht. Frühere Erfahrungen, Überzeugungen und innere Vorstellungen prägen unsere Wahrnehmung und lassen uns etwas für Wirklichkeit halten, das längst nicht mehr der gegenwärtigen Realität entspricht.
Wenn diese alten Bindungen und Muster ihre Wirkung verlieren, entsteht wieder Freiheit: anders wahrzunehmen, zu fühlen und zu handeln.
Was du von mir bekommst:
Ich begegne dir aufmerksam, klar und ohne vorgefertigtes Konzept. Dabei nehme ich nicht nur das wahr, was du erzählst, sondern auch das, was hinter deinen Worten spürbar wird.
Viele Menschen erleben in unserer Begegnung, dass sie nicht nur mit ihrem Problem, sondern in ihrem Wesen wirklich gesehen und erkannt werden. Oft entsteht bereits dadurch eine erste innere Bewegung.
Meine langjährige Erfahrung verbindet psychotherapeutisches Wissen mit Energie- und Bewusstseinsarbeit und somatischem Erleben. Je nach Anliegen fließen unterschiedliche Methoden in meine Arbeit ein – unter anderem Logosynthese, EFT und Hypnose.
Die Methoden sind dabei Werkzeuge. Sie helfen, dort anzusetzen, wo Energie in belastenden Erfahrungen, inneren Bildern, Glaubenssätzen und Mustern gebunden ist.
Doch meine eigentliche Arbeit beginnt nicht bei einer Methode.
Sie entsteht in der unmittelbaren Begegnung mit dir. Unser Verstand deutet, bewertet und erklärt unaufhörlich – auf der Grundlage früherer Erfahrungen, Überzeugungen und Vorstellungen. Vieles davon erleben wir als Wirklichkeit, obwohl es lediglich das ist, was unser Denken uns über die Wirklichkeit erzählt.
Wenn diese gewohnten inneren Programme ihre Wirkung verlieren und der denkende Verstand zur Ruhe kommt, wird erkennbar, was jenseits dieser Vorstellungen tatsächlich da ist. Probleme und Fragen zeigen sich dann oft in einem völlig anderen Licht – und manches, was zuvor unlösbar erschien, verliert seine Bedeutung oder löst sich auf.
Wie ich meine Berufung fand:
Mein eigener Weg begann früh.
Mit 16 Jahren erkrankte ich schwer an Magersucht. Viele Jahre suchte ich nach einem Weg zurück ins Leben. Klassische Psychotherapie allein erreichte dabei nicht den Kern dessen, wonach ich suchte.
Eine entscheidende Veränderung begann durch Meditation und die Begegnung mit Menschen und Lehrern, die mir einen anderen Zugang zum Leben eröffneten. Ich begann zu erkennen, wie sehr unsere Wahrnehmung durch Gedanken, Vorstellungen und erlernte Bilder von uns selbst und vom Leben geprägt ist.
In den 1990er-Jahren folgten intensive Jahre der Meditation, Selbsterfahrung und Bewusstseinsarbeit. Ich besuchte Stille-Retreats in Indien und beschäftigte mich mit humanistischen, körperorientierten, energetischen und schamanischen Ansätzen.
2002 veränderte eine tiefgreifende Erfahrung mein Leben grundlegend. Für sieben Tage fiel das gewohnte Erleben von Trennung weg. In den ersten Tagen gab es nahezu kein Denken. Vergangenheit und Zukunft verloren ihre Bedeutung, ebenso das gewohnte Empfinden von Raum und Zeit. Da war nur dieser eine Augenblick – still, vollständig und selbstverständlich.
Es gab nichts zu suchen, nichts zu verstehen und keine Frage, die beantwortet werden musste.
Es ist. Und es ist einfach.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute. Nicht als etwas, das ich anderen vermitteln oder erklären muss, sondern als unmittelbare Grundlage meiner Begegnung mit Menschen.
Mein beruflicher Weg
Über viele Jahre vertiefte ich meine Erfahrung in Meditation, Bewusstseinsarbeit, Energiearbeit und medialer Wahrnehmung und bildete mich in unterschiedlichen psychologischen, energetischen und körperorientierten Verfahren weiter.
Seit über 25 Jahren begleite ich Menschen in eigener Praxis. Von 2010 bis 2022 führte ich ein eigenes Heilzentrum in Köln. Seit 2019 bin ich Heilpraktikerin für Psychotherapie.
Heute verbinde ich die unterschiedlichen Ebenen meiner Arbeit miteinander: psychotherapeutisches Wissen, somatisches Erleben, Energie- und Bewusstseinsarbeit sowie meine mediale Wahrnehmung.
Dabei geht es mir nicht darum, einen Menschen mit immer neuen Methoden, Strategien oder Konzepten zu versehen. Mich interessiert, was hinter einem aktuellen Problem wirksam ist und wodurch Angst, Stress oder belastende Muster immer wieder entstehen.
Wenn sich die darin gebundene Energie löst und alte Erfahrungen, Vorstellungen und Glaubenssätze ihre Wirkung verlieren, verändert sich auch das Erleben im Hier und Jetzt. Was vorher Angst gemacht, blockiert oder belastet hat, bestimmt nicht länger Denken, Fühlen und Handeln. Es entsteht wieder Freiheit.
Was ich sonst so tue:
Ich liebe kreativen Ausdruck. Beim Malen und Fotografieren tritt das Denken in den Hintergrund. Ich werde still, nehme wahr und lasse entstehen, was sich zeigen möchte. Gerade darin liegt für mich die Schönheit kreativen Tuns: nicht alles vorher wissen und kontrollieren zu müssen.
Meine Familie und meine Freundinnen und Freunde sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Gemeinsam lachen, essen, reisen und das Leben miteinander teilen erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.
Ich liebe Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern. Sie erinnern mich immer wieder daran, wie verschieden unsere Geschichten, Gewohnheiten und Vorstellungen sind – und wie wenig diese Unterschiede darüber aussagen, was wir im Wesentlichen sind.
In der Natur finde ich Regeneration. Im Wasser zu sein, im Wald die Kraft und Stille wahrzunehmen oder einfach unter Menschen zu sein und das Leben zu beobachten, bringt mich unmittelbar in den gegenwärtigen Moment.
Meditation ist für mich heute keine Tätigkeit, die ich zu bestimmten Zeiten ausübe. Sie ist Teil meines Lebens und meiner Arbeit geworden: gegenwärtig sein, wahrnehmen und nicht jedem Gedanken folgen zu müssen.
Es gibt nichts zu finden, außer der Erkenntnis, dass bereits alles da ist,
der Blick sich nur im Suchen verloren hat.